NSU-Prinz Club Schwaben e.V.

Brixner und die Solitude

13. Mai 2016 · Luca Derderian

Es war ein sonniger Samstagnachmittag, der 30. April. Hervorragend geeignet sich mit Prinz & Ro nach Weilimdorf zu Karosserielegende Kurt Brixner zu machen. Mit leidenschaftlichen Erzählungen führte uns Kurtle, wie ihn die Insider nennen, durch seine fast bescheidene Werkstatt, der einmal sagte: „Ich hatte schon immer ein Gefühl für Formen“.

Er berichtete über seine Rennsportwagen mit der Power von NSU-Spiess – schließlich heimste er mit seinen Prinz I, TT, TTS und Wankel Spider rund 140 Siege ein und gewann viermal die Deutsche Bergmeisterschaft. Die Schrauber unter uns kamen aus dem Staunen nicht heraus und so manche Geschichte aus dem Konstrukteurs-Nähkästchen brachte die Augen der NSU-Fahrer zum Leuchten.

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Solitude: französisch „Einsamkeit“. Auf dem Weg zur ehemaligen Rennstrecke, gab es einen Boxenstopp am Schloss Solitude, dem Jagd-
schloss von Herzog Carl Eugen von Württem-
berg (1728–1793). Erstaunt über das geballte Aufkommen unserer NSUs wollten vorbei-
kommende Besucher auch gleich einen Blick unter die Motorhaube werfen.

IMG_2571Auf der legendäre Rennstrecke (26 Links- und 19 Rechtskurven) legten auch wir ein paar Kilometer hin. Das letzte Formel 1-Rennen gab es übrigens 1964. Die umstehenden Motorrad-
fahrer staunten nicht schlecht, als wir unsere NSUs neben dem Glemseck“ einparkten.

Im Traditionslokal wurde noch fleißig gefach-
simpelt und bestens gespeist. Bevor sich Kurt Brixner gut gelaunt zur Jagd verabschiedete, bedankte sich Vorsitzender Ohlhausen bei ihm und den Organisatoren für den tollen Ausflug und eröffnete den Clubabend.